Vier Schritte: Verbindung, sichtbare Adresse, WebRTC-, DNS- und Zeitzonen-Leaks, Geschwindigkeit. Und was zu tun ist, wenn etwas nicht stimmt.
Schritt 1. Prüfen Sie, ob der Proxy sich verbindet
Am schnellsten geht es über die Kommandozeile. Setzen Sie Ihre Daten aus der Bestellung ein:
curl -x "http://BENUTZER:PASSWORT@HOST:PORT" https://api.ipify.org/
Kommt als Antwort die IP-Adresse des Proxys, funktioniert die Verbindung. Kommt Fehler 407, prüfen Sie Benutzername und Passwort. Hängt die Verbindung oder bricht ab, prüfen Sie Host, Port und Protokoll.
Noch einfacher: der „Proxy-Checker“ im Bereich „Services“. Fügen Sie die Proxy-Zeile ein, und er zeigt, ob die Adresse funktioniert, welches Protokoll sie unterstützt und über welche IP sie ins Netz geht.
Schritt 2. Prüfen Sie, ob Websites den Proxy sehen und nicht Sie
Öffnen Sie den Dienst „Meine IP“ im Browser oder Profil mit dem Proxy. Angezeigt werden sollten Adresse, Land und Stadt des Proxys — nicht Ihre echten.
Schritt 3. Prüfen Sie auf Leaks
Auch mit Proxy kann der Browser Ihre echte Adresse verraten.
- WebRTC. Die Technik für Videoanrufe kann Websites lokale und öffentliche Adressen am Proxy vorbei mitteilen. Prüfen Sie das mit dem „WebRTC-Check“; wenn die Adresse durchsickert, deaktivieren Sie WebRTC oder nutzen Sie einen Anti-Detect-Browser.
- Zeitzone. Stammt die Adresse aus Deutschland, die Browseruhr läuft aber nach Moskauer Zeit, bemerkt die Website den Widerspruch. Der „Anonymitätscheck“ zeigt solche Abweichungen.
- DNS. Werden Websitenamen am Proxy vorbei aufgelöst, sieht Ihr Internetanbieter, welche Websites Sie öffnen. Bei einem HTTP-Proxy wird der Websitename in der Regel an den Proxy selbst übergeben. Bei SOCKS5 aktivieren Sie im Programm das Remote-DNS (in curl dafür das Schema
socks5h://).
Schritt 4. Messen Sie die Geschwindigkeit
Der Dienst „IP-Ping“ zeigt die Latenz zu einer Adresse. Für die meisten Aufgaben ist eine Latenz bis 200–300 ms gut. Je weiter das Land des Proxys von der Website entfernt ist, die Sie aufrufen, desto höher fällt sie aus.
Wenn etwas nicht stimmt
- Kopieren Sie die Zugangsdaten erneut aus der Bestellung — ein überzähliges Leerzeichen ist eine häufige Fehlerursache.
- Prüfen Sie, ob das Protokoll im Programm zum Protokoll des Ports passt.
- Prüfen Sie bei rotierenden Proxys das verbleibende Traffic-Guthaben.
- Schreiben Sie dem Support-Chat: Geben Sie die Bestellnummer und den Fehlertext an.